Samstag, 7. März 2009

Der Satellit Kunstverein hat seine Arbeit aufgenommen


Der Satellit Kunstverein ist ein künstlerisches Kunstvermittlungsprojekt vom Westfälischen Kunstverein und Ruppe Koselleck im Rahmen des Projektes Collaboration der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine.


Durch Umbauarbeiten bedingt ist der Kunstverein derzeit ohne festen Stammsitz.


Vagabundierende Satelliten der freien Kunstvermittlung sind seit Ende Februar aktiv und die Arbeit findet an wechselnden Orten innerhalb der Umlaufbahnen des gesamten Stadtgebietes von Münster statt.


Aktuell arbeitet der Satellit Kunstverein mit Schülerinnen und Schülern aus drei verschiedenen Schulen. Der Marienschule, dem Gymnasium Paulinum und der Albert Schweitzer Schule. Gearbeitet wird mit übriggebliebenen und funktionslosen Ausstellungsmaterialien wie Sockeln und Verpackungshölzern und -pappen und sonstigen Resten und Relikten aus der 175 jährigen Vereinsgeschichte des Kunstvereins.


Das freie und vergnügliche Konzept der Kunstvermittlung orientiert sich am konkreten Produktionsprozess von junger und jüngster Kunst. Im Verlauf der Workshops werden verschiedene Künstlerateliers sowie Orte, an denen Kunst gezeigt wird besucht. Dartüberhinaus finden Exkursionen zu ungewöhnlichen Orten im öffentlichen Raum statt. Am Ende der Workshops stehen Ausstellungen - SATELLITENEINSCHLÄGE - , die Sie überall und jederzeit, überraschend oder angekündigt im gesamten Stadtgebiet ereilen können.


Neben den Arbeitsgruppen, die unmittelbar in Kooperation mit Schulen durchgeführt werden, wird ab April eine offene Gruppe angeboten, die allen Jugendlichen ab 15/16 Jahren offensteht.


Melden Sie sich dazu bitte im Büro des Kunstvereins an oder senden direkt eine mail an: ruppe(ad)koselleck.de.



Freitag, 6. März 2009

Dein Maß der Dinge















Nach einem Atelierbesuch bei Susanne von Bülow und Ruppe Koselleck in der Ateliergemeinschaft Schulstrasse 22 startet der Kunstleistungskurs von Anne Kückelhaus aktuell das Projekt "Dein Maß der Dinge".















Die Satellitenpartnerschule ist das Marienschule.

Nach der Ermittlung der eigenen Knochenmasse sägen die Schülerinnen und Schüler aus Dachlatten einen Holzknochenhaufen, aus denen sie eine persönliche Skulptur entwickeln werden. Ziel ist eine Ausstellung der Arbeiten im öffentlichen Raum, die am 30. März 2009 an der Promenade am Kanonengraben in Münster zu sehen sein werden.
Voraussichtlich ab 10:30 Uhr.

Donnerstag, 5. März 2009

Dachlatten am Kanal


In Kooperation mit Schülerinnen und Schülern von Anke Gollub aus der Albert Schweitzer Schule wird voraussichtlich Ende April ein Satelliteneinschlag am Kanal in Münster stattfinden. Die Ausstellungsgruppe wird an der Kanalbrücke Laerer Landweg ihre Holzarbeiten und Installationen vorstellen.
Bei guten Wetter wird gegrillt. Bei schlechtem auch!

Nachdem die Gruppe 17 Körpermasse von Kopf bis Fuß ermittelten, sägten die SchülerInnen aus Dachlatten einen Holzknochenhaufen. Drei entschlossen sich zu einem gemeinsamen Turmbau, der hier noch sehr nah am Boden liegt und mit jedem weiteren Ober- oder Unterschenkel nach oben wachsen wird.

Mehr Arbeitsbeispiele hier.

Vom Brandenburger Tor bis zum Zollstock
















Fabios Knochenlängen in Dachlatten legen das neue Format des Brandenburger Tors fest.






















Die symetrischen Tore von Sean















Der Zollstock von Sebastian verarbeitet die Gesamtlänge der geschnittenen Dachlatten und lässt sich auseinanderklappen.

Mittwoch, 4. März 2009

Schwimmende Inseln















Die Reste der Ausstellung von Surasi Kusolwongs 1 Euro Blinky Market (Dumme Kiste) werden aktuell frei und vergnüglich in den Räumen des alten Kunstvereins transformiert.

Ab Anfang Mai arbeitet das Satelittenbüro mit einem Workshop unter der Leitung von Jutta Lohaus und Ruppe Koselleck und einer Klasse aus dem Gymnasium Paulinum in dem Schaukasten der Handwerkskammer in Münster.

Am 26. Mai präsentiert der Kunstkurs der 11. Klasse ihre Arbeitsergebnisse auf dem Aasee.
Die Segelschule Overschmidt unterstützt die Inseln, die ab 12 Uhr das erste Mal auf dem Aasee schwimmen werden. Und zwar ungefähr dort. Folgen Sie der webcam. Schwimmende Inseln werden dann von Tretbooten durch den Teich gezogen. Ein erstes Arbeitsergebnis setzt einer blauen Gießkanne eine Maske mit gelber Brille auf.