Dienstag, 21. Dezember 2010

Verkehrszeichengebung für Vögel...



Nico Koch neben der Ampelanlage mit Vogelhaus


oder bei Rot ist der Einflug...
erlaubt oder verboten? Beides ist möglich - mangels des notwendigen Verständnis menschlicher Zeichengebung für die in den städtischen Raum einwandernden Federtiere.
Nico Koch baut eine Ampelanlage um und produziert damit ein absurdes Hinweissystem mit dem durchaus nützlichen Effekt, dass eine Amsel dort real einziehen kann.
Kristina Schöner und Yasmina Serban basteln aus einer Lampe das Münstermodellvogelhaus par excellance - ein Rad, welches hoch an einer Laterne hängen sollte. Nach Auskunft der beiden soll die neue Heimat der Kulturfolger am Lenker des Stadtsymbols angebracht werden.
Die Produktionen der Vogelhäuser enstanden im Rahmen eines Kurses mit dem Gymnasium Paulinum und dem Kunstkurs der 12. Klasse.

Ein Verbundprojekt von Ruppe Koselleck - gefördert mit Mitteln von Vielfalt tut gut.
Der Satellit-Kunstverein entstand als ein Vermittlungsprojekt der ADKV, und dem Projekt Collaboration mit dem Westfälischen Kunstverein und dem Land NRW, welches einmal Geld dafür ausgegeben hat.

Von Bällen und Zugvogelmobilien


Julian Hengefeld, Zugvogelmobil 2010

Die Artenvielfalt von Vögeln im urbanen Kontext nimmt beständig zu. Als Kulturfolger sind sie klassische Migranten in den Städten. Den Vögeln eine einladende Neue Heimat in den Städten zu bauen war die Grundlage des architektonischen Projektes im Rahmen des Faches Kunst in der 12. Klasse am Gymnasium Paulinum.




Julian Hengefeld erbaute den urbanen Migranten ein Zugvogelmobil und verweist damit auf den durchaus vorläufigen Charakter der Migration. Auf Abruf können die Vögel hier parken und leben, bevor sie weiterziehen oder weiterziehen müssen. Dass Katzen durchaus unerwünscht sind, belegt die rückseitige Beschilderung, deren effektiver Nutzen durchaus fragwürdig sein dürfte.

Marie Stroetmann Victoria Brandis nutzten einen alten Ball und wandelten diesen zu einem Vogelhaus - den sie ähnlich wie das Zugvogelmobil an verschiednen Orten im Stadtgebiet inszenierten.
Ein Verbundprojekt von Ruppe Koselleck - gefördert mit Mitteln von Vielfalt tut gut.
Der Satellit-Kunstverein entstand als ein Vermittlungsprojekt der ADKV, und dem Projekt Collaboration mit dem Westfälischen Kunstverein und dem Land NRW, welches einmal Geld dafür ausgegeben hat.