Dienstag, 12. Mai 2020

Erste Gehversuche mit NORMALNEU




Hier sehen Sie erste Gehversuche mit dem Prototyp Normalneu - maximaler Mundschutz bei minimaler Ausdrucksveränderung. 

 

Für Chöre empfohlen.
Jedoch nicht zum Ballsport geeignet.
Ein Bad Godesberger Beschluß-Beitrag zur Schwellenkunst.
Stand heute, am 12. Mai 2020.


 

In einem ersten Kommentar aus der Youtube fragt
KUNST IST RICHTIG aus Wiesbaden,
was denn das RKI dazu sagen wird.

 

Wir warten gespannt.
Demnächst mehr auf diesem Kanal.



Ruppe Koselleck
für #schwellenkunst und weitere
experimentelle Kunstvermittlungen im
Fach Kunst an der Unviersität Osnabrück

Montag, 11. Mai 2020

Housten, wir haben Kontakt




Für diesen kurzen - webbasierten - Kunstkurs über 4-5 Wochen (5.-8. Klasse) könnt ihr Euer Zimmer / Wohnung als eigene Galaxie entdecken. 

Jede Wohnung kann ein Gefängnis sein - oder eine Milchstraße - ein kosmonautischer Highway ins All, wo ihr auf weitere Astronauten treffen werdet. Ihr müßt Euch dazu nur auf die Suche begeben.






Euer Job ist es Kontakt mit Außerirdischen herzustellen und ihr könnt dazu alle geeigneten Haushaltsgeräte verwenden, die einen erfolgsversprechenden Weg aufweisen. (ohne sie zu zerstören! - und nach Absprache mit den Gerätebesitzern!)



 

Vom Handyfilm über Fotos, von der astralen Zeichung bis zum Weltraumaquarell - alle Medien sind erlaubt.

Am Ende sollte nur ein Film stehen, auf dem ihr Euch hinreichend maskiert, so dass Euch weder Corona erwischen, noch irgendjemand auf diesem unserem Mutterplaneten erkennen kann.

Auf gehts - das All ruft - und die Zeit läuft ab.

Ruppe Koselleck
für im Auftrag der KULTURAGENTEN

die #schwellenkunst den Satellit-Kunstverein

Dienstag, 28. April 2020

#ciör ist Corona im öffentlichen Raum

#ciör ist keine #kiör
Corona im öffentlichen Raum ist keine Kunst im öffentlichen Raum
#ciör ist ein sich selbst vervollständigendes Archiv der Corona im öffentlichen Raum, deren Folgen für unser Leben und Zusammenleben dramatisch war und ist.
Solidarischer Gabenzaun für Obdachlose / Hilfebedürftige
zu Beginn des Shut downs in Münster
Unter dem Hashtag #ciör werden auf Instagram
vom Transparent bis zur Aktion auffällige oder abseitige, temporäre und nachhaltige Veränderungen dokumentiert, die als vorwegnehmende Archäologie Zeitzeugen einer augenblicklich bereits historischen Situation jetzt schon für morgen erinnert werden sollen.
Keine Fotobeschreibung verfügbar.
Erste Woche im shutdown...
wie soll man zuhause bleiben, wenn man keines hat.
Kanalbrücke, Prozessionsweg in Münster

#ciör ist ein freies, offenes und unkontrolliertes Bildarchiv.
Bild könnte enthalten: Text
Veränderte Protestformen von Fridays for Future
via Plakaten am Promenaden Ring in Münster

#ciör ist nicht #kiör -
Denn Corona muß keine Kunst im öffentlichen Raum sein. Kann aber auch schokoladensüß sein.


Keine Fotobeschreibung verfügbar.
Installation auf Baumscheibe - Hansaviertel in Münster
#ciör ist und bleibt zur Betrachtung und Verwendung allgemeinöffentlich zugänglich und bittet lediglich um Ihren Post und die Verwendung des Hashtags #ciör, damit auch wir von Ihren Beobachtungen profitieren können.
Keine Fotobeschreibung verfügbar.
Erster original Mundschutz an Fallrohr - Aegidistraße, Münster

Bild könnte enthalten: Text
Fußspuren auf Plakaten und...

Bild könnte enthalten: im Freien und Natur
und auf dem Boden verweisen auf die,
die in den Flüchtlingslagern in Griechenland auf Support warten.
Gasselstiege, Münster zu Beginn des shutdowns
#ciör erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit -
und wird anteilig und sporadisch auf den Seiten des
Satellit-Kunstvereins publiziert,

von dem DER MEISTERSCHÜLER begleitet,
der Bodenstiftung supportet

sowie partiell auf meinem Facebook kommentiert. 

GLÜCK AUF...bald.

Herzlich Ihr


Ruppe Koselleck
für #kiör und #ciör und allerlei #schwellenkunst
sowie weitere
experimentelle Kunstvermittlungen im
Fach Kunst an der Unviersität Osnabrück


Samstag, 18. April 2020

SCHWELLENKUNST


Liebe Freundinnen und Freunde des Satellit-Kunstvereins,

am shut down Tag 7 kam es zum ersten zarten shut up Kontakt an der Türschwelle. Seitdem jongliere ich nicht mehr gegen das Fenster der Wohnungstür sondern spreche nur noch von #Schwellenkunst an den Grenzen des guten weil besseren Geschmacks und versuche daraus einen Semi- pardon Webinarinhalt zu destillieren, entlang viralvirtueller unsichtbarer Abstandshalter, die uns prägen werden.

Unsere aktuellen Gegenwarten haben das Potential einer veritablen und globalen Konfliktlandschaft aufgemacht. Gültiges verlor über Nacht seine Gültigkeit – dort wo keine Grenzen sichtbar waren, manifestierten sie sich so, als ob sie nie abgeschafft wurden. Als Folge der Existenz eines nichtsichtbaren Virus, vor dem Sie sich oder vielmehr andere oder gleich alle schützen müssen.

Es existieren Grenzen zwischen Ländern, Städten, Kommunen, Straßen, Häusern, Wohnungen, Zimmern, Kühlschränken und Körpern. Und überall gibt es sicht- oder unsichtbare Hürden, Linien, Schranken, Türen, Regeln, Gesetze und Kontrollen, die hier allesamt entlang der Demarkationslinien von privat und öffentlich als SCHWELLEN begriffen werden sollen.

Und diese Schwelle endet auch nicht zwischen Schlaf- und Wachzustand – denn wünschten wir uns wach manchmal lieber träumend zu sein! Den künstlerischen Umgang mit diesen gedanklichen, gefühlten, real-exisitierenden oder eingebildeten Schwellen zu beforschen, ist Ziel dieses Semi- pardon Webinares.

Am 20. April 2020 beginnt die viralvirtuelle Phase in sovielen verschiedenen Arbeitszimmern irgendwo das draußen an den Endgeräten des aktuellen Betriebes an der Universität Osnabrück
und öffnet dann im folgenden für besondere künstlerische Arbeiten diese Plattform für experimentellen künstlerischen Ausdruck.


NACH DEM ABWASCH IST VOR DEM ABWASCH
Nr. 00.000.000.011.RK31032020
Infoline: https://bit.ly/2JdF4Tm



Ich wünsche Ihnen allen GLÜCK AUF
und das bestmögliche, um durch diese Zeit zu kommen - ich derweil gehe jetzt dazu über den alltäglichen Abwasch solange zu zeichnen, bis er sich von ganz alleine abgewaschen hat!

Denn #nachdemabwaschistvordemabwasch

Ruppe Koselleck
für #schwellenkunst und weitere
experimentelle Kunstvermittlungen im
Fach Kunst an der Unviersität Osnabrück

Dienstag, 7. April 2020

Nach der Exkursion ist vor der Exkursion



Ein kleines Seminar der etwas größeren Universität Osnabrück war vor nicht allzulanger und doch so unendlich ferner Zeit unterwegs in Enschede. Das experimentelle Seminar nannte sich ZURÜCK ZUM GLÜCK. Und wie gerne würden wir los gehen, jetzt sofort. Dorthin zurück. 

Wir bewegten uns nach selbstgewählten Gesetzen im öffentlichen Raum durch unser euregionales Nachbarland  - und zwar so, wie die Würfel fielen....dorthin verschlug es uns.

Marina Bozic hatte sich mit Kugelschreibern durch die Stadt gezeichnet und folgte der Farbenwahl des Würfels und hatte begonnen, einen Exkursionbericht niederzulegen....

Corona veränderte die Zeit, wir konnten die Zeichnungen nicht ausstellen - und so fand sie jetzt einen neuen Weg, das GEZEICHNETE ZU ZEIGEN.

Der Satellit-Kunstverein nutzt die Chance das kurze Video als Gruß an alle die zuhause arbeiten zu senden.




Glück auf und herzlichen Dank an MARINA BOZIC 
vom spontan sehr gut gelaunten Seminarleiter,
als das kleine kurze Stück vom Glück per Video hier eingespielt wurde.



Freue mich in nicht allzuferner Zeit auf die Gelegenheit in Osnabrück dann doch noch mal alle Orginale zusammenzustellen ...und auf eine andere Wiedergabe des gefundenen Glücks...


Ruppe Koselleck
für #zumglueckzurueck

Experimentelle Kunstvermittlungen im
Fach Kunst an der Unviersität Osnabrück

Sonntag, 8. März 2020

Zurück zum Glück

Seltsames Pflaster und ich musste rechts abbiegen an einem Samstag in Enschede
an der Haaksbergerstraat....

"Zurück zum Glück" würfelt Wege und Richtungen aus, die es zurückzulegen gilt.

Das gesuchte Glück versteht sich dabei als ein experimentelles Exkursionsformat. Für drei Tage bewegten sich Studierende sich zwischen Enschede und Osnabrück im öffentlichen Raum - immer auf der Suche nach Motiven für Kunst und Leben, Essen und Ästhetik...
kurzum für Ideen, die auf der Hand oder auf dem Boden lagen und die sich zufällig ergaben, nur weil der Würfel gefallen war.



Unterteilt man die Richtungen nach Osten und Westen, nach Süden und Norden so fehlen das Oben und das Unten. Gleiches gilt für das Links und Rechts, das Geradeaus und Zurück - es bleiben für die sechs entscheidenden Richtungen die Lücken des Himmels und des Erde übrig.

Zu Beginn der experimentellen Exkursion gaben wir uns Regeln, die dem Würfel die Bestimmungsgewalt über unseren Weg übertrug.

Eins war geradeaus, zwei rechts, drei links, vier zurück, fünf nach oben, sechs nach unten. Bei fünf galt es zu skizzieren, bei sechs zu fotografien...

Wohin das führt und führte wird aktuell ausgewertet. Und erste zurückgelegte Wege finden hier auf dem Satellit-Kunstverein Eingang zur Vorabschau.

Denn wenn der Würfel den Weg bestimmt, kommen wir an Orte, die wir nicht unbedingt sehen wollten.....und ich möchte an diese Stelle sehr herzlich dazu einladen, dies Prinzip für sich selbst, allein, zu zweit, in der Fremde oder Zuhause auszuprobieren.

Mit an Board der Exkursion war Naina Jo - eine Reisebloggerin, die nach Amsterdam, Rom und New York City nun den Anweisungen des Würfels folgte und das exotische Reiseziel ENSCHEDE im Anschluß an die Exkursion im Kontext ihres Youtubekanals vorstellt. Ihr hier eingebettetes Video schafft einen ersten Überblick über exkursive Begebenheiten....

Die vergleichende Betrachtung der Reisen sei an dieser Stelle empfohlen.

Demnächst mehr Ergebnisse der Exkursion auf diesem Kanal.

Herzlich und bis in Kürze

Ruppe Koselleck
für #zumglueckzurueck
Experimentelle Kunstvermittlungen im Fach Kunst an der Unviersität Osnabrück

Vorschau auf ausgeschilderte nebenanbseitige Bilder mit Würfel, hier:


...nach links abbiegen, vorher Foto machen...
 
Besonders Holländische Parkplatzpfütze mit orangenem Tischtennisball


Es ist verboten, vor Ort zu urinieren
Gleiches Verbot mit Sechs
boot ernsthafte Aussichten auf besondere Kunst und Architekturen in Enschede


Eins folgen, war geradeaus

....zum Bahnhof


...und dahinter beste Architekturen
und zurück in Osnabrück...Geld gefunden.

2 Cent...bald mehr!


Mittwoch, 29. Januar 2020

Parapluiesmus



oder aber ein Schnitt und zwei Blenden ergeben einen kleinen feinen Flashmob für 20 Schülerinnen und Schüler von dem Grundkurs der EF 2020 vom Gymnasium Paulinum.

Heute war der letzte Tag dieses hochvergnüglichen Kunstkurses - 
der mit diesem rautenbasierten basalen Regenschirmmob sein buntes Ende gefunden hat.

Weiter geht es!

Dank an ......

Und so verbleibt Ruppe Koselleck
für den Satellit-Kunstverein
in freier Zusammenarbeit mit junger Kunst
und hier dem Gymnasium Paulinum.