Dienstag, 21. Dezember 2010

Von Bällen und Zugvogelmobilien


Julian Hengefeld, Zugvogelmobil 2010

Die Artenvielfalt von Vögeln im urbanen Kontext nimmt beständig zu. Als Kulturfolger sind sie klassische Migranten in den Städten. Den Vögeln eine einladende Neue Heimat in den Städten zu bauen war die Grundlage des architektonischen Projektes im Rahmen des Faches Kunst in der 12. Klasse am Gymnasium Paulinum.




Julian Hengefeld erbaute den urbanen Migranten ein Zugvogelmobil und verweist damit auf den durchaus vorläufigen Charakter der Migration. Auf Abruf können die Vögel hier parken und leben, bevor sie weiterziehen oder weiterziehen müssen. Dass Katzen durchaus unerwünscht sind, belegt die rückseitige Beschilderung, deren effektiver Nutzen durchaus fragwürdig sein dürfte.

Marie Stroetmann Victoria Brandis nutzten einen alten Ball und wandelten diesen zu einem Vogelhaus - den sie ähnlich wie das Zugvogelmobil an verschiednen Orten im Stadtgebiet inszenierten.
Ein Verbundprojekt von Ruppe Koselleck - gefördert mit Mitteln von Vielfalt tut gut.
Der Satellit-Kunstverein entstand als ein Vermittlungsprojekt der ADKV, und dem Projekt Collaboration mit dem Westfälischen Kunstverein und dem Land NRW, welches einmal Geld dafür ausgegeben hat.

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